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Gassi gehen aber sicher

Gassi gehen, aber sicher mit einer Versicherung

Gassi gehen, aber sicher mit einer Versicherung

Sicher Gassi gehen mit einer Hundehaftpflichtversicherung

In den Haushalten der Bundesrepublik Deutschland leben mehr als 6 Millionen Hunde. Mehr als 100.000 Schadensfälle werden jährlich zur Anzeige gebracht. Allerdings ist leider ein großer Teil der Vierbeiner nicht versichert. Über die normale Haftpflichtversicherung sind Hunde nicht versichert. Entsteht ein Schaden durch den Hund, haftet der Besitzer mit seinem gesamten Vermögen. Besonders teuer kann es werden, wenn der Hund einen Menschen verletzt. Mit einer speziellen Hundehaftpflichtversicherung können diese Risiken gut abgesichert werden. Wir haben dies schon bei den aufkommenden Kosten eines Hundes erwähnt.

Die Versicherungspflicht gilt nicht für alle Rassen

Eine Versicherung ist für Hunde in einigen Bundesländern vorgeschrieben. Dies ist in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und in Thüringen der Fall. In den Bundesländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein ist der Abschluss einer Versicherung abhängig von der Hunderasse. In Bayern und in Mecklenburg-Vorpommern ist das Versichern eines Hundes immer noch freiwillig. Ist der Abschluss von der Rasse abhängig, sollte der Hund ab einem Alter von etwa sechs Monaten versichert werden. Auch wenn in vielen Ländern eine Versicherungspflicht besteht, gilt dies nicht für alle Rassen. In den meisten Bundesländern sind damit sogenannte Kampfhunde, Listenhunde oder auffällige Tier gemeint.

Die Leistungen einer Hundehaftpflichtversicherung sind vielfältig

Selbstverständlich können auch Hunde, die nicht unter die Versicherungspflicht fallen, diverse Schäden verursachen. Der Abschluss einer Hundehaftpflicht kann daher auch bei diesen Vierbeinern vor finanziellen Schäden schützen. Eine gute Versicherung deckt zum Beispiel Personenschäden ab, die mit einer Schmerzensgeldforderung zusammenhängen. Des Weiteren werden Schäden an anderen Hunden abgedeckt, die durch Bissverletzungen entstanden sind. Vermögensschäden für Dritte werden ebenfalls abgedeckt, wenn zum Beispiel der Hund über die Straße rennt und einen Unfall verursacht. Auch Folgeschäden durch eine Bissverletzung werden von einer Hundehaftpflichtversicherung gezahlt. Dazu zählen zum Beispiel die Arbeits- oder auch die Berufsunfähigkeit. Diverse Zusatzleistungen werden von den Versicherern ebenfalls angeboten. Dazu zählen Deckschäden, Schäden bei Leinenzwang, Mietsachschäden, Fremdhüterrisiko, Welpen- und Deckschutz sowie ein Schutz bei einem Auslandsaufenthalt. Diese Zusatzleistungen können oftmals individuell gewählt werden.

Manche Gesellschaften lehnen die Versicherung verschiedener Rassen ab

Die Kosten für eine Hundehaftpflichtversicherung sind variabel. Auf jeden Fall sind sie von der Rasse des Hundes abhängig. Ein Pitbull ist selbstverständlich anders zu versichern wie ein Chihuahua. Manche Gesellschaften lehnen die Versicherung von Kampf- oder Listenhunden schon von vorneherein ab. Ein weiterer Faktor für die Höhe der Kosten ist die Deckungssumme. Der Gesetzgeber schreibt eine Höhe von mindestens 1 Million Euro vor. Dies ist allerdings bei einigen Schäden nicht ausreichend. Die Versicherungsgesellschaften empfehlen daher Deckungssummen, die zwischen 3 und 5 Millionen liegen. Auch die zusätzlichen Leistungen einer Versicherung schlagen beim Abschluss zu Buche. Es ist daher ein Vorteil, wenn viele Versicherungsanbieter miteinander verglichen werden.

Der Schadensersatz kann von den Versicherern auch verweigert werden

Beim Abschluss eines Versicherungsvertrags ist es wichtig, das Kleingedruckte zu beachten. Einige Leistungen sind bei vielen Versicherungsgesellschaften von vorneherein ausgeschlossen. Werden der Halter, der Ehepartner oder die eigenen Kinder gebissen, zahlt die Versicherung in der Regel nicht. Auch vorsätzlich verursachte Schäden werden normalerweise nicht von einer Hundehaftpflichtversicherung erstattet. Kommt der Hundehalter einer pünktlichen Anzeige des Schadens nicht nach, kann die Versicherung auch die Zahlung verweigern. Die Versicherungen haben in einem Schadensfall, wie der Versicherte auch, ein Sonderkündigungsrecht.


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