Mutig, wachsam, fröhlich, flink und nie nervös: Der „English Toy Terrier“ ist auch unter dem Namen „Black and Tan Toy Terrier“ in England bekannt. Auch kennt man ihn dort unter dem Namen „Manchester Terrier“ (Der Unterschied: der Manchester Terrier hat Kippohren). Weder seine Ohren noch Rute werden kupiert. Vom Aussehen her ähnelt er einem Pinscher oder wirkt wie eine Miniaturausgabe des Dobermann. Diese Rasseähnlichkeit ist aber mehr oder weniger Zufall. Der Toy Terrier ist auch vom Wesen her durch und durch ein "richtiger" Terrier.
In Deutschland wurden die ersten Importe dieser Rasse 1977 in das Zuchtbuch eingetragen. 1984 jedoch, mit der Eintragung Nr. 17 im Zuchtbuch, endete die Zucht deutscher English Toy Terrier. Mit neuen Importen, die Anfang 1990 erstmals auf Ausstellungen in Deutschland zu sehen waren, wurden nur wenige Würfe gemacht. Heute wird er nur in kleinem Rahmen von engagierten Liebhabern der Rasse gezüchtet. Die Zuchtbucheintragungen haben die Zahl 50 noch nicht überschritten. Der English Toy Terrier hat einen langen, bewegten Werdegang. Einst als Opfer der britischen Wettleidenschaft in kleinen Arenen gegen Ratten kämpfend, dann zum Damenhund avanciert bis dies aus der Mode kam um als Haushund wieder neue Liebhaber zu finden.
Sein Fell ist dick, kurz, dicht anliegend, glänzend in schwarz und lohfarben; das Schwarz ebenholzfarben, das Loh in etwa kastanienrot. Seine Ohren sind am hoch, am hinteren Schädel sitzend, spitz zulaufend – ähnlich der Form einer Kerzenflamme.