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Grundausstattung, das braucht der Hund

Abbildung 1: pixabay.com © Baruska

Wer sich für einen Hund entscheidet, kann sich über einen treuen Gefährten freuen - und muss dann für die entsprechende Erstausstattung sorgen.

Grundausstattung: Das braucht der Hund

Wer im wahrsten Sinne des Wortes auf den Hund gekommen ist und sich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden hat, die Verantwortung für einen Vierbeiner zu übernehmen, sieht sich zunächst mit einer riesen Herausforderung konfrontiert: Die Grundausstattung für das neue Familienmitglied muss her. Doch was gehört wirklich dazu und was ist vielleicht sogar nur unnötiger Schnick-Schnack? Dieser Beitrag soll Klarheit in den Angebotsdschungel bringen. In diesem einleitenden Video geht es um die Erstausstattung für Welpen:

Die Grundausstattung eines Vierbeiners in der Übersicht

Im Grunde genommen gibt es mehrere Bereiche aus denen der frischgebackene Hundebesitzer seine Erstaustattung zusammenstellen muss. Was darunter fällt, soll Ihnen diese Übersicht zeigen:

Equipment für den Spaziergang

Hunde brauchen regelmäßig Auslauf. Dabei ist es rasse- und auch altersabhängig, ob ein Tier sich damit zufrieden gibt, mit Herrchen oder Frauchen zu flanieren, oder ob er wild über die Felder toben möchte. Unabhängig davon, wie und wo der Hund sich im Freien bewegt ist es wichtig, ein Hundehalsband, einen Adressanhänger und eine Hundeleine anzuschaffen. Beginnt der Spaziergang nicht vor der Haustür, muss das Tier erst im Auto zum Ausflugsort kutschiert werden. Um den Hund dabei sicher zu transportieren, muss eine Transportbox für das Auto angeschafft werden. 

Schlafen, Essen und Trinken

Zuhause geht das Tier regelmäßig seinen Grundbedürfnissen nach und das heißt, der Hund verbringt viel Zeit damit zu schlafen. Damit er weiß, wo er seinen Schlafplatz hat, sollte ein Hundebett oder ein Hundekorb angeschafft werden. Regelmäßig bekommt der Vierbeiner Hunger oder Durst und sollte einen Platz haben, wo in einem Edelstahlnapf regelmäßig frisches Wasser auf ihn wartet. Ein zweiter Napf wird zu den Essenszeiten mit Futter gefüllt. 

Hundepflege

Wer sich überlegt, was wohl zur Grundausstattung an Pflegeprodukten gehört, kann diese auf einen simplen Nenner bringen: Zahnbürste, Zahnpasta, Shampoo und Hundebürste. So lautet das Grundequipment für jeden neuen Hundebesitzer. Ein Flokamm und eine Zeckenzange sollte zudem Teil der Grundausstattung sein. 

Hundespielzeug

Ja, ein Hund braucht Dinge, mit denen er sich beschäftigen kann, wenn Frauchen oder Herrchen einmal keine Zeit haben. Doch ähnlich wie bei kleinen Kindern gilt: Sinnvolles Spielzeug, dass Bewegung fördert, und sicheres Spielzeug, dass das Tier nicht in Gefahr bringt, ist das wichtigste Entscheidungsmerkmal. 

Darauf kommt’s im Detail an

Nachdem jetzt jeder frisch gebackene Hundebesitzer eine Liste hat, mit der er grundsätzlich zu shoppen beginnen kann, taucht alsbald das nächste Problem auf: Es gibt nicht eine Hundeleine sondern zig verschiedene und es gibt nicht ein Hundebett, sondern unzählig viele. Daher soll nun detaillierter darauf eingegangen werden, worauf beim Kauf zu achten ist.

  1. Tipps für das Equipment zum Spaziergang

Abbildung 2: pixabay.com © paologhedini
Ein Welpe braucht zum Spaziergang eine andere Leine als ein ausgewachsener Rüde.

Bei der Wahl des Halsbandes kommt es in erster Linie auf den Halsumfang des Tieres an. Handelt es sich um eine Rasse, die klein noch recht zierlich ist, später aber zum mächtigen Partner auf vier Pfoten heranwachsen wird, sollte auf ein Halsband geachtet werden, dass verstellbar ist. Bei Hunderassen wie dem Parson Russell Terrier ist zu einem kleinen Halsband zu raten, das die unternehmenslustigen Ambitionen des Tieres mitmacht. Ähnliches gilt auch bei der Wahl der Transportbox: Das Tier muss Platz darin haben und darf sich nicht eingepfercht fühlen. Hundehalter müssen sich also im Vorfeld darüber informieren, wie groß das Tier einmal wird, falls sie sich für einen jungen Hund entschieden haben.

2. Tipps für Anschaffungen rund ums Schlafen, Essen und Trinken

Wer „einfach nur“ nach einem Hundebett sucht, wird schnell mit einer Vielzahl an Varianten konfrontiert. Das Wichtigste ist, die Größe des Hundebetts so zu wählen, dass das Tier sich darin komplett ausstrecken kann. Bezüglich des Bezuges sind Kunstleder und Nylon besonders langlebig, oft aber wenig kuschlig. Tipp: Um das Hundebett gemütlich zu gestalten, kann eine Decke oder Spielzeug darin drapiert werden. Welche Hundebettvarianten es gibt und welche Markenprodukte am Markt erhältlich sind, kann dieser Vergleich zeigen. Auch bei der Wahl der Trink- und Fressnäpfe ist die Größe des Hundes ein entscheidendes Kriterium, denn ein großer Hund braucht auch einen großen Napf. Darüber hinaus gibt es spezielle Näpfe für Tiere mit langen Ohren, wie beispielsweise für den Cocker-Spaniel, die mit herkömmlichen Näpfen stets ihre Lauscher ins Essen hängen würden. 

3. Tipps für tierische Pflegeutensilien

Experten raten, Hunde nur dann zu baden, wenn sie überaus stark verschmutzt sind, denn die Hundehaut ist nicht auf häufiges Baden eingstellt. Dann ist der Weg in die mit einer Gummimatte auslegten Wanne unumgänglich. Im Winter trocknet das Fell am besten an der warmen Heizung, im Sommer auch draußen in der Sonne. Auch wenn es vielleicht klingt wie eine Idee der Werbeindustrie, ist das keine Ente, sondern wahr: Auch Hunde leiden an Karies, Zahnstein und Parodontose. Am sinnvollsten sei, bereits Welpen ans Zähneputzen zu gewöhnen. Wurde das verpasst, kann Spezialfutter helfen, schweren Zahnerkrankungen vorzubeugen.

Abbildung 3: pixabay.com © KaraSuva
Bei diesem Mops konnte der Schmutz nicht mehr aus dem Fell gebürstet werden, deswegen ging es für das Tier ab in die Badewanne.

4. Tipps für das passende Hundespielzeug

Bei der Wahl des Hundespielszeugs gilt generell: Nicht das am witzigsten aussehende Spielzeug ist auch das beste fürs Tiers. Gummispielzeug enthält nicht selten gefährliche Weichmacher und bei quietschbuntem Spielzeug sollte man sich fragen, ob die bunte Farbe nicht giftig ist. Besonders empfehlenswert sind Spielzeuge aus Naturmaterialien, die besonders strapazierfähig sind und auch dem Beißverlangen großer Hunde gewachsen sind. 

Die Ausstattung muss zum Tier passen

Allein der bloße Blick auf einen Hund genügt in der Regel, um herauszufinden, was ein Tier braucht, denn ein Kaninchendackel hat allein schon aufgrund seiner Größe ganz andere Ansprüche, als beispielsweise ein Malinois. So muss die Ausstattung auf jeden Fall zur Hunderasse passen. Aber auch die Persönlichkeit eines Hundes muss bedacht werden. Wer eher dazu neigt, phlegmatisch zu sein, sollte mit entsprechendem Spielzeug zur Bewegung motiviert werden.

 

Abbildung 1: pixabay.com © Baruska ( CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © paologhedini ( CC0 Public Domain)

Abbildung 3: pixabay.com © KaraSuva ( CC0 Public Domain

 


 

Kommentare

19.12.2015

hundebett-dogg.de

Hi,
toller Beitrag sehr interessant.
weiter so.
lg sabi

27.11.2015

Rainer

Ja, das kann ich auch nicht verstehen als wären Hunde ursprünglich Pflanzenfresser. Ich kann mir auch vorstellen, dass bei ihnen dadurch ein Mangel entstehen kann.

19.11.2015

Timo

Ich finde, dass um Haustiere häufig eine viel zu krasse Wissenschaft gemacht wird. Am schlimmsten wird es dann, wenn Vegetarier meinen, der Hund müsse jetzt auch vegetarisch leben.

Kommentar

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