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Umziehen mit dem Hund

Umzug in ein neues Heim mit dem Hund

Umzug in ein neues Heim mit dem Hund

Umziehen mit Hund - was sollte beachtet werden?

Ein Umzug ist immer aufregend. Funktioniert alles, kommen die neuen Möbel pünktlich und nehmen die alten Möbel während des Transports keinen Schaden? Wurden alle Kisten sauber beschriftet oder findet sich in der neuen Wohnung nichts wieder? Mit Kindern und Haustieren ist der Umzug noch komplizierter, immerhin müssen deren Bedürfnisse ebenfalls bedacht werden. Hunde und Katzen zählen zu den häufigsten Haustieren in Deutschland und fordern auch beim Umzug Aufmerksamkeit. Auf welche Details sollten insbesondere Hundebesitzer achten, wenn es in die neue Bleibe geht?

  Abbildung 1,
 Umzug mit dem Hund

Eine hundefreundliche Umgebung erleichtert das Halten der vierbeinigen Freunde erheblich!

Hundefreundliche Wohnung suchen

Hundebesitzer haben es bei der Wohnungssuche häufig noch schwerer als Katzenbesitzer. Zwar darf die Haltung von Hunden nicht generell verboten werden, doch besitzt der Eigentümer der Immobilie das Hausrecht und darf dieses durchsetzen. Abseits der Frage, ob die Hundehaltung überhaupt gewünscht ist, kommt es bei der Auswahl der Wohnung natürlich auch darauf an, dass sie sich für einen Hund eignet. Kleine Hunde stellen hierbei ein geringeres Problem dar. Wer jedoch einen größeren Hund hat, sollte die Bedürfnisse des Tieres bei der Wohnungssuche unbedingt berücksichtigen:

  1. In welchem Stock liegt die Wohnung?

    Für ein jüngeres Tier spielt das Stockwerk keine allzu große Rolle. Doch auch Hunde werden älter und insbesondere größere Hunde haben im Alter Probleme mit dem Treppensteigen. Ist nun kein Aufzug vorhanden und muss das Tier mehrmals am Tag in den vierten oder fünften Stock, muss überlegt werden, ob sich die Wohnung überhaupt eignet. Hundehalter sollten unbedingt daran denken, dass es nicht ohne weiteres möglich ist, einen Hund mit dreißig oder mehr Kilogramm in die Wohnung zu tragen.
  2. Wie ist die Wohnung geschnitten?

    Die Größe und der Schnitt der Wohnung kommen dann zum Tragen, wenn das Tier einen Teil des Tages allein ist. Eine sehr kleine Wohnung bietet dem Hund kaum Bewegungsfreiraum, zudem kann die Haltung lästig werden, wenn es die Quadratmeterzahl oder der Schnitt nicht erlaubt, Türen zu schließen. Immerhin möchte nicht jeder Hundebesitzer, dass der Hund sich im Schlafzimmer aufhält.
  3. Befinden sich in der Nähe Spazierwege oder ist ein Garten vorhanden?

    Ein Garten oder eine Landschaft, die ausgedehnte Spaziergänge erlaubt, sind weitere Punkte, die bei der Wohnungswahl in Betracht kommen. Zumindest sollten einige wenige attraktive Spazierwege in der unmittelbaren Nähe liegen, um dem Hund ausreichend Auslauf zu bieten. Wer nach der Arbeit erst mit dem Auto aus der Stadt hinaus fahren muss, damit das Tier sich austoben kann, wird auf Dauer nicht glücklich.

 


Formalitäten rund um den Hund

Die ersten Formalitäten beim Umzug beginnen bereits vor der Unterschrift auf dem Mietvertrag. Hundebesitzer sollten ihren Vermieter unbedingt über den Hund in Kenntnis setzen. Es ist sinnvoll, ihn in den Mietvertrag mit aufnehmen zu lassen. Steht das Tier im Mietvertrag, kann die Hundehaltung im Nachhinein nicht einfach verboten werden. Doch Vorsicht: Wird der Hund namentlich erwähnt oder sehr eindeutig beschrieben, gilt die Erlaubnis teilweise nur für dieses Tier. Die Anschaffung eines neuen Hundes erfordert später eine weitere Erlaubnis des Vermieters.

Nachdem die Wohnungssuche gelungen ist, müssen Hundebesitzer die Ummeldung durchführen. Diese bezieht sich nicht allein auf die zweibeinigen Bewohner. Für diese gilt eine Frist von einer Woche nach dem Umzug. Innerhalb dieser Zeit muss das zuständige Einwohnermeldeamt über den Umzug informiert worden sein. Hierzu ist eine Bestätigung des Vermieters über die Bewohner der jeweiligen Wohnung notwendig. Der Mietvertrag allein reicht nicht mehr aus.

Doch auch der Hund unterliegt einer Anmeldung. Bereits bei der Anschaffung des Tieres müssen Besitzer innerhalb von zwei Wochen die Gemeinde über die Anschaffung informieren, damit der Steuerbescheid über die Hundesteuer ergehen kann. Nach einem Umzug muss die Adressänderung mitgeteilt werden. Sollte das neue Heim in einer anderen Stadt oder Gemeinde liegen, ist eine erneute Anmeldung nötig. Der alten Gemeinde muss mitgeteilt werden, dass durch den Umzug ein anderes Amt zuständig ist. Die Ummeldung kann laut umzugsratgeber.de auf zwei Weisen erfolgen:

  • Beim Einwohnermeldeamt - gerade in kleinen Städten ist es möglich, den Hund direkt beim Einwohnermeldeamt anzugeben und hier die An- oder Ummeldung durchzuführen. Da Besitzer sich ohnehin selbst ummelden müssen, ist dies der einfache Weg.
  • Beim Ordnungsamt oder zuständigen Amt - größere Gemeinden besitzen häufig eine eigene Abteilung für die Anmeldung von Hunden. Diese ist nicht selten dem Ordnungsamt unterstellt. Vor der Ummeldung sollten sich Besitzer informieren, welche Abteilung für die Hundesteuer zuständig ist.

Was sollte sonst beachtet werden?

Ein Umzug mit einem Hund ist in der Regel einfacher als der mit Katzen. Hunde sind menschenbezogen und orientieren sich nach dem Umzug schnell an ihren Zweibeinern. Anders als Katzen. Für sie stellt der Umzug den Verlust des Reviers dar, was durchaus zu Problemen führen kann. Doch auch wenn sich ein Hund generell eher an den Menschen orientiert, sollten Besitzer ihm die Eingewöhnung ins neue Heim erleichtern:

  • Rasch einen Schlafplatz sicherstellen
  • Bekannte Decken/Spielzeuge bereithalten
  • Futter- und Trinkplätze zeigen Findet der Hund im neuen Heim sein altes Hundekissen wieder, beruhigt er sich häufig schneller.

Dennoch kann es geschehen, dass das Tier in den ersten Tagen unruhig ist. Die Geräusche und Gerüche unterscheiden sich in der neuen Wohnung stark.

Als Vorbereitung des Umzugs kann es sinnvoll sein, bereits einige Spazierwege zu erkunden. Hier kann der Hund gleich mitgenommen werden. Da die ersten Tage nach dem Umzug für Hund und Besitzer stressig sind und oftmals wenig Zeit zur Verfügung steht, erleichtert das vorherige Auskundschaften einzelner Wege die Gassirunde. Hat sich der Hund erst einmal eingelebt und sind die Strapazen des Umzugs überstanden, können Besitzer und Hund gemeinsam die neue Gegend erkunden und beliebte Spazierrunden finden. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass zumindest auf einer Runde die Möglichkeit besteht, den Hund auch einmal frei laufen zu lassen. Hundewiesen gibt es mittlerweile in den meisten Städten.

Abbildung 2,
 Umzug mit dem Hund

Mit gewohnten Gegenständen wie dem Hundekissen lässt sich der Vierbeiner schnell an die neue Umgebung gewöhnen.

Ruhe ausstrahlen und überlegt handeln

So aufregend der Umzug auch ist - die wenigsten Probleme treten auf, wenn Hundebesitzer im Vorfeld möglichst überlegt handeln und den Hund aktiv mit in die Vorbereitung einbeziehen. Findet er im neuen Heim rasch einen bekannten Schlafplatz und kennt er bereits im Vorfeld einen Spazierweg, geht die Umstellung wesentlich einfacher vonstatten.

Bildquellen:
Abbildung 1: © stevelancaster (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Abbildung 2: © skeeze (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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