Hunde-Forum

Hundefutter

Was ist gutes Hundefutter und welcher braucht welches.

Was ist gutes Hundefutter und welcher braucht welches.

Welpen und Junghunde

Damit Welpen später einmal gesund und stark werden, benötigen sie ein auf ihre Bedürfnisse speziell abgestimmtes Futter. Sie haben einen erhöhten Nährstoff- und Energiebedarf. Daher muss das Welpenfutter Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett, Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe enthalten – schließlich befinden sich die Kleinen gerade im Wachstum. Eine Nährstoffüberversorgung kann ebenso zu erheblichen Schäden führen wie eine Unterversorgung. Die Folge ist unter anderem ein instabiles Knochengerüst. Unterschiedlich sind auch die Bedürfnisse kleiner Hunderassen und großer Rassen – im Fachhandel ist entsprechend abgestimmtes Feucht- und Trockenfutter erhältlich. Tipps für gesunde Hundeernährung von Welpen finden Leser auch hier.

Erwachsene Hunde

Erwachsene Hunde benötigen eine ganz andere Nährstoffzusammensetzung als Welpen und junge Hunde, denn sie wachsen nicht mehr, sondern benötigen ein Futter für eine gesunde Lebenshaltung. Daher ist es auch wichtig, dass die Umstellung von Welpenfutter nicht zu früh auf Futter für adulte Hunde erfolgt. Besonders grosse Hunderassen haben ihre Wachstumsphase oftmals erst mit 18 Monaten abgeschlossen, während kleine Hunderassen bereits zwischen neun und zwölf Monaten das Wachstum beenden. Interessant für die Futterwahl ist auch, dass kleinere Rassen einen höheren Energiebedarf haben als grosse, da ihr Stoffwechsel schneller ist. Daher gibt es im Handel auch von den führenden Herstellern spezielles Futter für kleine und grosse Rassen.

Bild 1: ©istock.com/deepblue4you

Trächtige Hündinnen

Tragende Hündinnen benötigen besonders viele Nährstoffe, besonders der Energie- und Eiweissbedarf ist hier erhöht. Dies ist erforderlich, damit sich die Föten gesund entwickeln können. Übrigens können grosse Rassen bis zu zehn Welpen werfen, während bei kleineren Rassen nur zwei keine Seltenheit sind.

Bild 2: ©istock.com/DavideMombelli

Fettleibige Hunde

Ein Fehler, den viele Hundehalter bei übergewichtigen Hunden begehen, ist die klassische "FDH" (Friss die Hälfte) Methode. Denn das führt zu unerwünschten Nährstoffmangel. Stattdessen gibt es beim Tierarzt und im Handel spezielles Diätfutter.

Alte Hunde

Auch hier entscheidet die Rasse: Kleine Hunde gelten mit zehn Jahren als Senioren, grosse Hunderassen dagegen bereits mit fünf Jahren. Der Stoffwechsel verlangsamt sich mit zunehmendem Alter und die Leistungsfähigkeit nimmt ab. Eine dem Alter angepasste Ernährung sorgt für eine richtige Nährstoffversorgung älterer Hunde. So bleiben diese auch im hohen Alter gesund und agil.

Woran erkennt man gutes Hundefutter?

Bild 3: ©istock.com/Memitina

Bei einem guten Hundefutter ist der Hauptbestandteil Fleisch, das nicht mit billigem Getreide gestreckt wurde. Zu erkennen ist der Anteil in den Inhaltsstoffen, deren Reihenfolge sich nach der enthaltenen Menge orientiert. Vorsicht bei ungenauen Inhaltsangaben: Tierische Nebenerzeugnisse können zum Beispiel alles sein. Nebenprodukte sind in der Regel Schlachtabfälle, die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind, diese haben auch nichts im Hundefutter verloren. Auch Getreide, Mais oder andere Füllstoffe haben nichts im Futter zu suchen, ebenso wie Farb- und Aromastoffe.

Was kann zusätzlich gefüttert werden?

Um ein wenig Abwechslung in den Speiseplan zu bringen, kann das Futter mit folgenden Dingen ergänzt werden:

  • Sonnenblumenöl, Olivenöl, Leinöl, Distelöl oder andere gute Öle
  • Obst und Gemüse mit einem Schuss Öl
  • Rohes Fleisch und Knochen, Knochen niemals gekocht füttern, da diese sonst splittern können, Schweinefleisch hingegen ausschliesslich gekocht füttern
  • Magerquark, Joghurt, Hüttenkäse, Milch wird oftmals nicht vertragen
  • Natürliche Leckereien wie getrockneter Pansen, Ochsenziemer, Lunge, Magen usw.

Bild 1: ©istock.com/deepblue4you
Bild 2: ©istock.com/DavideMombelli
Bild 3: ©istock.com/Memitina

 


 

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