Border Collie

Der Border Collie ist ein hochaufmerksamer, schneller und arbeitsorientierter Hütehund. Er benötigt sinnvolle Aufgaben, klare Ruhephasen und Menschen, die seine ausgeprägten Anlagen verstehen.

Der Border Collie ist ein hochaufmerksamer, schneller und arbeitsorientierter Hütehund. Er benötigt sinnvolle Aufgaben, klare Ruhephasen und Menschen, die seine ausgeprägten Anlagen verstehen.

Der Border Collie ist ein hochaufmerksamer, schneller und arbeitsorientierter Hütehund. Er benötigt sinnvolle Aufgaben, klare Ruhephasen und Menschen, die seine ausgeprägten Anlagen verstehen. Dieses Rasseportrait verbindet den einheitlichen Aufbau von hunderassen.de mit den bereits vorhandenen redaktionellen Zusatzinformationen.

Herkunft und Geschichte

Der Border Collie stammt aus dem Grenzgebiet zwischen England und Schottland. Dort wurde er über Generationen nach seiner Leistung an Schafherden ausgewählt. Konzentration, Führigkeit, Ausdauer und die Fähigkeit, Tiere auf Distanz zu kontrollieren, standen stärker im Mittelpunkt als ein einheitliches Aussehen.

Erscheinungsbild

Er ist mittelgross, athletisch und beweglich. Je nach Linie kommen mässig langes oder kurzes Fell und zahlreiche Farbkombinationen vor. Der Körperbau soll ausdauernde, freie Bewegung ermöglichen. Sein aufmerksamer Blick und die geduckte Arbeitsweise beim Hüten sind besonders bekannt.

Rüden ideal etwa 53 cm, Hündinnen etwas kleiner. Das Gewicht ist abhängig von Geschlecht, Grösse und Arbeitslinie. Das Haarkleid ist mässig langes oder kurzes, dichtes Fell mit Unterwolle; als Farben gelten zahlreiche Farben; Weiss soll nicht vorherrschen.

Wesen und Charakter

Border Collies beobachten Bewegungen sehr genau und reagieren häufig schnell auf kleinste Signale. Ihre Lernfähigkeit macht sie nicht automatisch einfach. Ohne passende Führung können Kontrollverhalten, Fixieren, Hinterherjagen oder eine problematische Erwartung ständiger Beschäftigung entstehen.

Rassebeschreibungen zeigen typische Tendenzen, bestimmen aber nicht den einzelnen Hund. Veranlagung, Aufzucht, Sozialisation, Lernerfahrungen und Haltung beeinflussen seine Entwicklung.

Erziehung und Beschäftigung

Geeignet sind fachlich angeleitete Hütearbeit, Obedience, Nasenarbeit, Mantrailing und kontrollierte Denkaufgaben. Auch Hundesport kann passen, darf aber nicht zu dauernder Übererregung führen. Ruhetraining, Frustrationstoleranz und ein verlässlicher Abbruch bewegungsbezogenen Verhaltens gehören in den Alltag.

Training sollte verständlich, belohnungsorientiert und konsequent aufgebaut werden. Ebenso wichtig wie Aktivität sind Pausen und die Fähigkeit, im Alltag zur Ruhe zu kommen.

Haltung und Familie

Das Zusammenleben mit Kindern und anderen Tieren ist bei guter Sozialisation grundsätzlich möglich, muss aber zum individuellen Hund passen. Begegnungen mit kleinen Kindern sollten begleitet werden; Rückzugsorte, Futter und Ruhezeiten des Hundes sind zu respektieren.

Ein Garten ersetzt weder Spaziergänge noch Erziehung und gemeinsame Beschäftigung. Auch die Dauer des Alleinbleibens muss schrittweise aufgebaut und an den einzelnen Hund angepasst werden.

Fellpflege

Das Fell wird regelmässig gebürstet und auf Hautveränderungen, Parasiten oder Verfilzungen kontrolliert. Zusätzlich sollten Ohren, Augen, Zähne, Krallen und Pfoten in die Pflegeroutine einbezogen werden.

Gesundheit

Bei der Rasse können unter anderem Hüftgelenks- und verschiedene erbliche Augenerkrankungen sowie bestimmte genetische Belastungen auftreten. Gesundheitsprogramme unterscheiden sich nach Zuchtverband und Linie. Untersuchungsergebnisse der Elterntiere sollten nachvollziehbar vorliegen.

Die Angaben ersetzen keine tierärztliche Beratung. Auffälligkeiten bei Atmung, Bewegung, Gewicht, Haut oder Allgemeinbefinden sollten fachlich abgeklärt werden.

Für wen eignet sich der Border Collie?

Die Rasse eignet sich besonders für aktive Menschen mit Interesse an Hütehunden, strukturiertem Training und bewusst aufgebauten Ruhephasen.

Geeignet ist er für Menschen, die:

• ausreichend Zeit für Erziehung und gemeinsame Aktivitäten haben,
• rassetypische Anlagen verstehen und sinnvoll lenken,
• Bewegung, geistige Beschäftigung und Ruhe ausgewogen verbinden,
• Gesundheitsvorsorge und Pflege zuverlässig übernehmen,
• ihren Hund als festen Teil des Alltags betrachten.

Weniger geeignet ist er für Menschen, die:

• Menschen, die Intelligenz mit leichter Haltung verwechseln oder den Hund durch pausenlosen Sport auslasten möchten,
• einen Hund hauptsächlich nach seinem Aussehen auswählen,
• Erziehung und Sozialisation dem Zufall überlassen,
• nur sehr wenig Zeit für den Hund besitzen.

Wer Herkunft, Charakter und Bedürfnisse realistisch berücksichtigt, schafft die beste Grundlage für ein verlässliches Zusammenleben mit dem Border Collie.

Zusätzliche Inhalte aus der bisherigen Redaktion

Der folgende, bereits vorhandene Redaktionstext bleibt als ergänzender Inhalt vollständig erhalten.

Bisherige Einleitung

Der „Supersportler“ unter den Hunden

Einer seiner berühmten „Kollegen“ war Pal. PAL alias LASSIE, der in den vergangenen 40er und 50er Jahren an der Seite der jungen Liz Taylor gleich mehrmals im Einsatz war. Auch einige seiner Nachkommen schlüpften in die Rolle der Serien-Hündin. Lassie wurde deshalb meist von Rüden gespielt, weil deren Fell voller und "fotogener" ist als das weiblicher Hunde. Lassie wurde beachtliche 18 Jahre alt und erhielt als einer von vier Hunde-Stars 1960 ihren Stern auf dem Walk of Frame.
(https://www.petfindu.com/de/blog/lassie-filmhund-und-kultstar-eine-heldin-auf-vier-pfoten )

 

Hier noch einige weitere Promi-Ausgaben dieser Rasse:

Der Border Collie Striker ist Weltrekordhalter im Guinness Buch der Rekorde für das schnellste Öffnen eines Autofensters durch einen Hund (11,34 Sekunden) (http://www.bordercolliefanclub.com/meet-striker-a-guinness-world-book-of-records-title-holder)

Dank einer Facebook Kampagne hat der Stammvater „Old Hemp“ im Jahr 2015 ein eigenes Denkmal in Northumberland erhalten (https://de.wikipedia.org/wiki/Old_Hemp)

Bis Januar 2018 arbeitet der Border Collie Piper auf dem Cherry Capital Airport in Michigan als

„Wildlife Manager“ und vertrieb Vögel und andere wilde Tiere vom Rollfeld (https://www.facebook.com/greatbigstory/videos/1774396559529436/) (Quellenangabe: Wikipedia; mein-haustier.de)

Bisheriger ausführlicher Inhalt

Der Border Collie entstammt mittelalterlichen Britischen Hütehunden (Collies)und wurde in der neueren Zeit besonders in den Grenzgebieten zwischen Schottland und England, in den Border Counties, gezüchtet. 1910 wurde die Rassebezeichnung Border Collie geprägt. Die Rasse wird seit 1906 von der International Sheepdog Society (ISOS) für die Schafarbeit betreut und seit 1976 ist sie beim Kennel Club als Rasse anerkannt.

Noch heute wird er zum Hüten der Schafe eingesetzt. Der Border arbeitet nach Anweisung oder selbständig. Es ist eine sehr ursprünglich gezogene und instinktsichere Rasse. Aufgrund seiner außerordentlichen Intelligenz und Schnelligkeit wird er gern und oft bei allen Hundesportarten erfolgreich eingesetzt. Da ihm sein Hüteverhalten inkl. seiner hohen Intelligenz quasi in die Wiege (Stammbaum) gelegt wurde, sollte man sich darüber klar sein, dass er von seinem „Mensch“ geistige Aufgaben erwartet. Man sollte sich im Vorfeld daher ausgiebig Informieren und überlegen, ob man den Ansprüchen des Hundes gerecht werden kann. In unverständigen Händen kann er sonst ein Fehlverhalten entwickeln. Konsequente Führung/Erziehung und Beschäftigung sind bei ihm unabdingbar. Das bezieht sich auch auf alle weiteren Familienmitglieder, mit denen er zusammenleben soll.

Der Border Collie ist anpassungsfähig. Neben der bereits genannten Klugheit, seinem liebenswürdigen, anhänglichen Charakter, ist er auch sportlich, aufmerksam, hat Charme und Anmut. Seine Bewegungen sind elegant und frei, scheinbar mühelos. Dennoch sollte darauf geachtet werden, dass man ihn bei aller Bewegungsfreude und Beschäftigung nicht überfordert. In seinem Ursprung als Hüter ist er scheinbar ständig in Bewegung, hat jedoch auch viele kleinere Pausen in denen er nur „wachsam“ sein muss und „beobachtet“.

FCI - Nr.:297; Border Collie; Grossbritannien
Gruppe:1.1; Schäferhunde; mit Arbeitsprüfung
Größe:Rüden ideal etwa 53 cm, Hündinnen etwas kleiner
Gewicht:abhängig von Geschlecht, Grösse und Arbeitslinie
Farben:zahlreiche Farben; Weiss soll nicht vorherrschen
Pflege:regelmässige, zum Felltyp passende Pflege
Auslauf:tägliche Bewegung, geistige Beschäftigung und ausreichende Ruhe
Alter:häufig etwa 12–15 Jahre

Vereine

Club für Britische Hütehunde e.V.


Mail: geschaeftsstelle(at)cfbrh(dot)de
https://www.cfbrh.de

Österreichischer Club für Britische Hütehunde


Mail: info(at)huetehunde(dot)at
https://www.huetehunde.at/

Border Collie Club der Schweiz BCCS


https://border-collie-club.ch


Sinnvolles Zubehör für den Border Collie

Zubehör wird nach Körperbau, Fell, ursprünglicher Aufgabe und typischen Alltagssituationen ausgewählt. Es ersetzt weder Training noch Gesundheitsvorsorge.

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Hinweis: Zubehör muss zur Grösse, zum Alter und zum individuellen Verhalten des Hundes passen. Beschäftigungs- und Pflegeprodukte sollten bestimmungsgemäss und bei Bedarf nur unter Aufsicht verwendet werden.

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Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen zu verantwortungsvoller Zucht und zur Rasse bietet der Verband für das Deutsche Hundewesen.

Den internationalen Rassestandard führt die Fédération Cynologique Internationale unter der Standardnummer 297.

Rechtlicher Hinweis:

Die beschriebenen Eigenschaften stellen allgemeine rassetypische Merkmale dar. Charakter, Verhalten, Gesundheit und Eignung können je nach individueller Veranlagung, Zucht, Sozialisation, Erziehung und Haltung variieren. Zusätzlich sind die am Wohnort geltenden Vorschriften zur Hundehaltung zu beachten.

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Kommentare

Lara

Ich weise nicht welcher Hund besser ist (huskies oder border collies) ich liebe beide so gerne!

Danke Julia ich werde mir diesem film mir ansehen,

du hilfst mir schon ein bissen!

bine

lieb,treu,geduldig,geeignet allgemein für behinderte, rollstuhlfahrer,kinderlieb

Tina

Also das ist wieder typisch Mensch. Der Hund ist kein "In"- Objekt nur weil man ihn mal im Kino bzw. Fernseher sah. Diese Rasse (wie alle anderen auch) ist älter als die Fernsehgeschichte und sollte respektiert werden. Das ist genauso wie mit den Chiuahuas...nur weil so ein dummes Blondchen einen regelmäßig auf dem roten Teppich in eine Handtasche packt, müssen die dummen Menschen losrennen und sich auch einen holen? Und wenn der Trend vorbei ist, wird er an der nächsten Autobahnstelle in eine Kiste geschmissen und ausgesetzt! Typisch Mensch. Dieser Hund ist nicht In oder Out....Er ist ein intelligentes Lebewesen....
Diskusion beendet!!!!!!

Julia

Wir alle kennen "Schweinchen Babe" und Fly ist ein Border Collie. Seit ich diesen Film gesehen habe, zählt diese Rasse bei mir zu meinen Lieblingshüten- und Treibhunden.

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