Rasseportrait
vorgestellt durch den St. Bernhards-Klub e.V
Mitglied im VDH / FCI und WUSB
Bernhardiner, FCI Gruppe 2, FCI Standard 61, Ursprungsland: Schweiz
Der liebenswerte Riese

Denkt man an den Bernhardiner, dann stellt man sich einen großen, imposanten, gutmütigen und sehr kinderlieben Hund vor. Mit ihm werden sofort die Geschichten vorn berühmten "Barry", dem die Rettung von vielen Menschen aus höchster Bergnot zu verdanken ist, verbunden. Der Bernhardiner hat heutzutage seine Bedeutung als Lawinenhund verloren. Einzelne Arbeitsgruppen bilden aber immer noch Hunde zu Lawinenhunden aus. Andere sportlichen Möglichkeiten für die Arbeit mit den Bernhardinern liegen im Bereich der Zug-und Begleithundprüfungen.
Langhaar-Rüde
Seine sprichwörlichen Eigenschaften, die symbolisch durch "Barry" verkörpert werden, wie Hilfsbereitschaft und Aufopferungsbereitschaft, Solidarität und Treue zu seinen Besitzern sind immer noch zutreffend. Er ist ein Hund, der recht selbständig und manchmal eigensinnig agiert, aber auf den Verlaß ist.Von seinem Besitzer erwartet er zu Recht neben Pflege auch Zuneigung und Liebe.Er ist kein Hund, der gerne alleine ist, und benötigt außer dem Kontakt mit seinen Besitzern und anderen Hunden regelmäßige Bewegung, deren Umfang dem Alter angemessen sein muß. Er ist nicht der träge, phlegmatische Hund, der jedem im Wege liegt, sondern vom Naturell her ein Arbeitshund, der beschäftigt sein will. Bei seiner Zucht wird vermehrt darauf geachtet, daß die ursprünglichen Eigenschaften erhalten bleiben. Die Hunde sollen die funktionellen Voraussetzungen erfüllen die ihnen auch heute noch ermöglichen könnten, ihre ursprünglichen Aufgaben zu leisten. Zum Begleit-, und Familienhund prädestinieren ihn seine Eigenschaften. Standard
Der Bernhardiner wird als Begleit-, Hof- und Wachhund in der FCI Gruppe 2 geführt und in zwei Varietäten gezüchtet Kurzhaar und Langhaar. Sein Wesen soll freundlich und ausgeglichen sein. Dennoch erwartet man von ihm Wachsamkeit. Die Gesamterscheinung ist imposant und harmonisch. Seine Proportionen sind der
nachfolgenden Skizze zu entnehmen.

skizze
Zucht:
Das Ursprungsland des Bernhardiner ist die Schweiz. In Deutschland wird er erst seit 1891 organisiert gezüchtet. Innerhalb des VDH wird er von zwei Vereinen vertreten, die ihrerseits Mitglieder in einem internationalen Zusammenschluß von Bernhardinervereinen sind. Man bemüht sich eine Über-typisierung zu vermeiden und durch Einsatz moderne Zuchtmethoden auf populationsgenetischer Basis, die Gesundheit der Rasse zu gewährleisten. Diese zeigt sich zur Zeit als wenig belastet mit Krankheiten. Die Hunde sind robust und relativ wetterfest. Den Züchtern werden regelmäßig Foribildungsveranstaltungen angeboten und die Zuchtstätten durch Zuchtwarte betreut. Die Hunde, mit denen gezüchtet werden soll, werden auf Körveranstaltungen in bezug auf bekannte Erbfehler, Wesen und standardgemäße Erscheinung überprüft.

Die Winkelung der Hinterhand ist mäßig ( einem Berghund angemessen). Der imposante Kopf ist kräftig und ausgeprägt mit einem markantem Stop. Die Größe liegt beim Rüden zwischen 70cm und 90cm und bei der Hündin zwischen 65cm und 80cm. Größere Hunde werden nicht abgewertet, wenn sie harmonisch und korrekt sind.
Bernhardiner Bernhardiner
Weitere Infos:
St. Bernhards-Klub e.V.
Pressestelle:
Marie Luise Löhr
Gügelweg 29
D-96110 Scheßlitz
Tel. 09542-70 399 Fax: 09542-70 396
E-Mail: info@bernhardiner.de
 

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